Beruf wird Berufung

Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit dem Thema Beruf wird Berufung. Dabei stellte ich mir zunächst die Frage: "Wofür gehe ich eigentlich arbeiten?", "Ist Arbeit zum reinen Lohnerwerb da, oder bietet es mehr?", "Was macht den Sinn von Arbeit aus?".

Ich kam nach der Beantwortung dieser Fragen auf meine eigentliche Kernfrage. Erfüllt mich das was ich mache wirklich oder mache ich es, weil es andere von mir erwarten.
Das Gefühl etwas zutun, weil es andere von mir erwarten ist tief verwurzelt. Es begann in der Schulzeit oder noch früher. Hier wurde von mir erwartet gute Noten zu schreiben, sonst war ich nicht gut genug und sollte mich noch mehr anstrengen. Jeder wird dieses Gefühl kennen. Im Berufsleben ist es ähnlich, ich soll mich anstrengen um anerkannt zu werden. Aber soll ich arbeiten gehen, um die Erwartungen anderer zu erfüllen und um Ankernnung anderer zu finden, die mir vielleicht gar nicht so wichtig sind. Das erscheint mir zweifelhaft. Meine Arbeit, also mein Handeln und mein Erleben dabei, sollen mich erfüllen und ich kann mich für meine Leistungen selbst anerkennen. Es ist so wichtig etwas zu finden was einen erfüllt und Sinn verleiht.
Nicht umsonst gibt es den Spruch:
"Auf Dauer macht Arbeit entweder krank oder glücklich!" Da fällt mir die Wahl leicht.
Mein Selbsterfahrungsprozess ist lange noch nicht abgeschlossen, aber ich bin auf einem guten Weg.
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